Tipps zur Erhöhung der Newsletter-Klickrate

Klickrate steigern - TippsDie Klickrate ist eine der wesentlichen Kennzahlen im Newsletter-Marketing. Die Zahl der Empfänger ist wichtig, die Öffnungsrate ebenfalls. Beides bringt aber nichts, wenn von den Empfängern niemand auf die enthaltenen Links klickt. Für erfolgreiches E-Mail-Marketing muss alles stimmen: die Größe des Verteilers, die Öffnungs– und Klickraten, die Abmelderaten und Bounce-Raten und vor allem auch die Konversionsraten. Doch was kann man konkret tun, um die Klickraten zu erhöhen? Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

1. Hohe Öffnungsrate ist die Grundlage

Die Öffnungsrate ist eine notwendige Bedingung für die Klickrate. Zwar ist es technisch möglich, dass auch Nutzer, die die E-Mail nicht geöffnet haben (das heißt, das Zählpixel nicht geladen haben), auf die Links klicken, aber prinzipiell geht eine hohe Klickrate immer auch mit einer hohen Öffnungsrate einher. Es empfiehlt sich daher, vorab einige Überlegungen anzustellen, wie die Öffnungsrate erhöht werden kann. Hierzu bieten sich zum Beispiel an:

  • Vertrauenswürdiger Absender
  • Geringe Spamfilter-Anfälligkeit
  • Interessante, packende Betreffzeile

Arbeiten Sie an der Öffnungsrate Ihres Newsletters, das ist der erste Schritt zu höheren Klickraten.

2.Interessesante Teaser-Texte

Wenn ein Empfänger Ihre Mail erst einmal geöffnet hat, ist die nächste Hürde auf dem Weg zum Klick der Anreissertext für jedes Thema. Die paar Textzeilen, die Sie dem Link voranstellen, müssen neugierig machen und Lust wecken, den Link anzuklicken und mehr zu erfahren. Das Geheimnis liegt darin, nicht zu viel zu verraten, aber trotzdem schon einige Fakten zu nennen, die es  unvermeidbar machen, auf den Link klicken zu wollen.

Sie können sich hierbei an den Erkenntnissen der Werbetexter orientieren. Verwenden Sie eine emotionale Sprache und sprechen sie die Probleme der Zielgruppe explizit und plastisch an. Auch in B2B-Geschäftsfeldern können Informationen so aufbereitet werden, dass sie Leser interessieren. Trockene Zahlen, Daten und Fakten lassen sich beispielsweise in einer Infografik zusammenstellen. Ein Anreisser-Satz wie „So haben Sie die XYZ-Statistik noch nie gesehen“ regt zum Klicken an.

Beziehen Sie sich nach Möglichkeit auf aktuelle Ereignisse. Wenn der Newsletter-Beitrag eine hohe Relevanz zum Tagesgeschäft der Leser hat, wird die Klickrate automatisch steigern.

Halten Sie auf jeden Fall die Teaser-Texte relativ kurz. Niemand liest gerne lange Beiträge in Newslettern. Verwenden Sie 1-2 kurze Absätze und verlinken Sie dann auf den Beitrag auf Ihrer Website oder in Ihrem Blog.

3. Der Link höchstpersönlich

Entscheidend ist natürlich auch der Link selbst. Der Link muss auf jeden Fall auffällig gestaltet und sofort als Link erkennbar sein. Manche Experten empfehlen, den Link blau und unterstrichen darzustellen (so sahen Links in den Anfangszeiten von Webseiten standardmäßig aus). In den meisten Marketingabteilungen wird das jedoch kaum umsetzbar sein. Trotzdem muss der Link sich deutlich vom Text absetzen, zum Beispiel durch eine auffällige Farbe. Unterstreichungen und Fettdruck dürften in den meisten Fällen die Klickrate erhöhen.Der Link sollte unbedingt vom Textblock abgesetzt sein, also zum Beispiel mit einer Leerzeile dazwischen. Links im Text funktionieren auf Webseiten gut, in Newslettern jedoch weniger.

Wenn Sie Grafiken als Links verwenden, sollten Sie darüber noch einmal nachdenken. In vielen Mailprogrammen werden Grafiken automatisch blockiert. Das bedeutet, wenn der Empfänger die Grafiken nicht von Hand nachlädt, bleibt Ihr Link unsichtbar, was so ziemlich der Worst Case für die Klickrate wäre.

Experimentieren Sie auch mit dem Linktext. „Hier weiterlesen“ oder „Zur Website“ sind nicht immer ideal. Vielleicht können Sie sich auch hier interessantere und außergewöhnliche Linktexte ausdenken.

Übrigens: manche Auswertungen haben ergeben, dass der dritte Link in einer E-Mail am häufigsten angeklickt wird. Überprüfen Sie, ob das bei Ihnen auch so ist und platzieren Sie Ihre wichtigsten Links entsprechend.

4. Regelmäßig tracken und auswerten

Die Klickrate steigern Sie am einfachsten, indem Sie die Kennzahlen regelmäßig messen und analysieren. Was hat gut funktioniert (also eine hohe Klickrate hervorgerufen)? Welche Art von Links wird gerne geklickt? Ähnlich wie auch bei der Öffnungsrate können Sie mit A/B-Tests genau herausfinden, was Ihre Leser zum Klicken anregt.

Zu guter Letzt: Wie hoch sollte die Klickrate sein?

Wie hoch die Klickrate sein sollte, lässt sich pauschal nicht beantworten. Wie viele Kennzahlen hängt auch diese sehr stark von der Branche, dem Thema, der Art der Adressgenerierung, den Inhalten und vielen weiteren Faktoren ab. Studien zeigen, dass durchschnittliche Klickraten im Endkundenbereich zwischen 3% und 15% liegen, im B2B-Sektor zwischen 5% und 18% (Quelle). Internationale Studien sprechen ebenfalls von 11-14% (Quelle). Werte darüber können als sehr gut gelten.

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