Öffnungsrate im Newsletter steigern – die 10 besten Tipps

Tipps zur Steigerung der Öffnungsrate

Tipps zur Steigerung der Öffnungsrate

Das Marketing über das E-Mail-System ist heute schon Standard und wird von vielen Firmen, Unternehmen und Herstellern zur Optimierung genutzt. Dabei ist E-Mail-Marketing im Mailbereich gar nicht so einfach, da es darauf ankommt, wie viele Mails geöffnet werden, damit das Marketing erfolgsversprechend ist.

Die Öffnungsrate im E-Mail-Marketing sollte so hoch wie möglich sein. Denn nur geöffnete Mails können auch Conversions erzielen, also zum Beispiel Verkäufe, Weiterempfehlungen oder sonstige Ziele erreichen. Zum Glück lässt sich die Öffnungsrate mit den richtigen Maßnahmen beeinflussen.

Die nachfolgenden 10 Tipps können helfen, die Öffnungsraten zu steigern.

Das große Problem der Öffnungsrate

Mit der Öffnungsrate gibt es ein großes Problem: längst nicht alle geöffneten Mails können als solche erkannt werden!

Die Öffnungsrate wird in aller Regel durch ein in der E-Mail eingebundenes Zählpixel gemessen. Dabei handelt es sich um ein transparentes, 1×1 Pixel großes Bildchen, das vom Server des E-Mail-Versenders geladen wird. Wenn dieses Bildchen auf dem Server aufgerufen wird, gilt die Mail als gelesen.

Das Problem besteht darin, dass viele E-Mail-Programme (Outlook, Outlook Express, Thunderbird etc.) das Öffnen von Bildern in der E-Mail standardmäßig verhindern. Man muss Bilder erst durch einen Klick öffnen, was viele Empfänger aus Sicherheitsgründen nicht tun. In diesen Fällen wird jedoch auch das Zählpixel nicht geladen.

Ergebnis: Die E-Mail wird als nicht geöffnet gewertet, obwohl der Empfänger sie durchaus gelesen hat. Gerade im geschäftlichen Umfeld (B2B), wo die meisten Empfänger solche E-Mail-Programme verwenden (statt z.B. die E-Mails über GMX oder Web.de abzurufen), liegt deshalb die angezeigte Öffnungsrate deutlich unter dem tatsächlichen Wert.

1. Interessante Themen und Bilder nutzen

Marketing kann nicht funktionieren, wenn die Themen beim E-Mail-Marketing den Kunden nicht ansprechen. Einfache Themen und Informationen werden meist einfach übersehen und landen sofort im Papierkorb. Es sollten eine relevante Betreffzeile und Bilder verwendet werden, die einen Mehrwert für den potenziellen Kunden bieten, um die Öffnungsrate zu steigern. Ebenfalls sollte das Marketing auch aus dem Blickpunkt der Leser betrachtet werden. Die Öffnungsraten können gesteigert werden, indem der Adresspool nach Alter, Geschlecht, Wohnort und Ähnlichem unterteilt wird. Die Themen sind der Zielgruppe zugeschnitten.

2. Die Newsletter richtig anpassen

Oftmals wird der Fehler gemacht, dass die Inhalte der Newsletter gar nicht mit den Adressprofilen übereinstimmen. Deswegen sollte überprüft werden, ob Angaben zu Geschlecht und Alter vorhanden sind und somit eine korrekte Anrede möglich ist. Wichtig sind ebenfalls Informationen über Vorlieben und Interessen des Lesers woher die Adresse gewonnen wurde, wie beispielsweise von einem Preisausschreiben. Nur wenn diese Punkte beachtet werden, kann auch die Öffnungsrate steigen.

3. Die Interessen der Zielgruppe beachten

Die gesamte Adressenliste sollte in verschiedenen Zielgruppen unterteilt werden. Diese sollten entsprechend der Vorlieben und Interessen der Empfänger entstehen. So mag sich die eine Empfängergruppe eher für Herrenbekleidung, eine andere für Kinderspielzeug interessieren. Diese Listen können dann auch beim späteren Versenden viel Zeit und Aufwand sparen und bieten sicherlich größere Erfolgschancen als ein einheitlicher Newsletter an alle Interessengruppen.

4. Nutzen für den Leser aufzeigen

Natürlich werden nur Newsletter gelesen, die nicht nur das Interesse wecken, sondern auch einen Nutzen für den Leser haben. Deswegen ist es wichtig, die Newsletter auch immer von der Seite der Kunden zu betrachten und Themen anzuschneiden, die nicht nur dem Unternehmen, sondern auch dem Kunden wichtig sind. Es sollte genau aufgezeigt werden, welchen Mehrwert dieser Newsletter für den Kunden hat, damit die Öffnungsrate steigt.

5. Die Texte anpassen

Wenn erst einmal Zielgruppen eingeteilt wurden und die Interessen der Kunden klar sind, dann kann es zur Texterstellung gehen. Diese ist gar nicht so einfach und sollte den Leser zum Weiterlesen animieren, damit die Öffnungsraten steigen. Dies ist mit schnell erfassbaren und gut lesbaren Texten möglich.

Einige Punkte sollten dabei beachtet werden:

  • Der Absender sollte immer einen Namen haben, eine Identität.
  • Einen spannenden Betreff schreiben, der sowohl knackig, kurz, klar und zum Kopfkino anregend ist.
  • Interessante Headlines sind Pflicht und sollen die Neugier wecken.
  • Die klassischen Textregeln sollten beachtet werden: Kurze Sätze, maximal drei Silben pro Wort, Hilfsverben vermeiden und negative Begriffe entfernen.
  • Nach einem Absatz immer weitere Informationen in einem Weiterlese-Link anpreisen.
  • Die wichtigsten Daten kommen zuerst.
  • Bilder regen die Emotionen an und animieren zum Weiterlesen.
  • Die Handlungsaufforderung nicht vergessen.

6. Die Tageszeit und das Wetter beachten

Natürlich ist dies eher ein ungewöhnlicher Tipp, allerdings kann dieser wirklich die Öffnungsrate beeinflussen. Das Wetter spielt eine wichtige Rolle. Wenn draußen strahlender Sonnenschein und ein blauer Himmel ist, werden die Mails sehr viel seltener gelesen, dies ist bewiesen. Lieber sollte dann noch ein oder zwei Tage gewartet werden. Auch die Tageszeit ist entscheidend. Einige Zielgruppen sind erst abends am PC oder haben nur in den frühen Morgenstunden Zeit. Es hängt natürlich immer von der jeweiligen Zielgruppe ab, sowie den beworbenen Produkten. Dies sollte beachtet werden, um die Öffnungsrate zu steigern.

7. Jede Mail überprüfen

Nicht nur die Art, wie die Mail geschrieben werden sollte ist entscheiden, sondern auch wie diese aussieht. Mit einer einfachen Mail mit Text und vielleicht einem Bild werden nur wenige Leser überzeugt. Deswegen sollten alle Mails ansprechend gestaltet sein, damit die Öffnungsrate in die Höhe schnellt und die Klickrate steigt. Sehr wichtig ist die Betreffzeile, der Inhalt der Mail, die persönliche Anrede, ein einfaches Layout mit ansprechender Optik für die jeweilige Zielgruppe, ein Call-to-Action Aufruf und die Vermeidung typischer SPAM-Begriffe, die die Mail sofort im SPAM-Ordner des E-Mail-Fachs befördert. Erst wenn all diese Punkte abgehakt und überprüft sind, sollte die Mail verschickt werden.

8. Die Wochentage beachten

Nicht nur das Wetter und die Tageszeit sind entscheidend, sondern auch die Frage, an welchem Wochentag die E-Mail versandt werden soll. Nach einer Studie von Smith-Harmon sind die besten Versandtage Montag, Dienstag und Donnerstag. Der Montagvormittag sollte eher vermieden werden, da das Postfach meist vom Wochenende überladen ist und dann großzügig gereinigt wird. Somit ist die Chance, dass die E-Mail einfach voreilig gelöscht wird, groß. Auch an den Freitagnachmittagen sollten keine E- Mails versendet werden. Oftmals streben die Empfänger schon dem Wochenende entgegen und keiner hat die Zeit oder Lust noch Mails zu studieren. Auch an Samstagen ist die Chance, dass die Mails gelesen werden, eher gering. Die Unternehmen haben frei und private Leser haben andere Dinge im Kopf. Nur wenige nehmen sich dann die Zeit und lesen ihre Mails. Der Sonntag ist sicherlich für das Endkundengeschäft gut geeignet, da der Kunde Zeit hat und in Ruhe das Internet, sowie die Mails durchstöbern kann.

9. Ein Vergleich kann helfen

Es sollten nicht nur E-Mails in hohen Mengen versandt werden, sondern es sollte auch die Öffnungsrate verglichen werden. Manchmal wird angenommen, dass an bestimmten Tagen bestimmte E-Mails in großer Zahl geöffnet werden, obwohl dies nicht der Fall ist. Deswegen kann ein regelmäßiger Vergleich der Öffnungsrate helfen, Fehler zu entdecken und diese zu eliminieren.

10. Individualität zählt

Die Mails sollten auf keinen Fall seitens des Lesers als „nervig“ betrachtet werden. Sehr viel mehr sollten sich die Empfänger auf die Mails freuen, um mehr zu erfahren. Das Unternehmen sieht sich hier als Freund des Lesers, dessen Pflicht es ist, eine aussagekräftige E-Mail zu erstellen, die nicht nur Werbung enthält, sondern sich auch mit dem Kunden beschäftigt. Der Leser sollte sofort verstehen was gemeint ist und dabei hilft die Individualität jeder E-Mail weiter.

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