Newsletter – wie oft versenden? Die ideale Versandfrequenz

Der Newsletter gehört zu den Pflichtelementen eines Online-Marketing-Konzepts. Mit seiner Hilfe lassen sich Adressen generieren und aktuelle sowie zukünftige Kunden regelmäßig ansprechen. Newsletter sind kostengünstig und hocheffektiv – wenn man es richtig macht.

Eine der zentralen Fragen im Newsletter-Marketing ist die Frage der Versandfrequenz. Wie oft sollte man den Newsletter versenden?

Hierauf kann es keine pauschale Antwort geben. Das zeigt sich schon anhand der vielen Studien, die sich gegenseitig stark widersprechen. Ähnlich wie beim idealen Versandzeitpunkt findet man für jede denkbare Variante eine passende Studie.

Newsletter – wie oft versenden?

Sie sollten Ihren Newsletter so oft versenden, wie Sie etwas zu sagen haben. Das kann einmal pro Woche sein oder auch einmal im Monat. Möglich sind zum Beispiel folgende Versandfrequenzen

Regelmäßige Aussendungen

Täglich: tägliche Newsletter machen zum Beispiel bei Börsendiensten oder sonstigen tagesaktuellen Informationen Sinn. Manche Zeitungen verschicken sogar zweimal täglich E-Mails, um auf aktuelle Artikel hinzuweisen. Eine so häufige Versendung ist aber nur in Ausnahmefällen sinnvoll.

Wöchentlich: einmal pro Woche funktioniert in vielen Fällen sehr gut. Allerdings muss dafür auch genug Content vorliegen. Im Zweifel verschicken Sie lieber etwas seltener, dafür aber mit wirklich hochwertigen Inhalten.

14-tägig: die zweiwöchentliche Versandfrequenz ist ein Mittelweg zwischen der wöchentlichen und der monatlichen Frequenz. Sie eignet sich für Unternehmen, die aufgrund ihrer Unternehmensstruktur oder ihrer Ressourcen nicht wöchentlich verschicken können, aber trotzdem häufiger als einmal im Monat versenden wollen.

Monatlich: die meisten Unternehmen verschicken ihre Newsletter einmal pro Monat. Das lässt sich auch mit überschaubarem Aufwand gut handeln und die Kunden hören trotzdem oft genug von dem Unternehmen, um eine Bindung aufrecht zu erhalten.

Quartalsweise: einige Unternehmen entscheiden sich, nur einmal pro Quartal einen Newsletter zu verschicken. In vielen Fällen ist diese Frequenz jedoch zu gering. Die Abonnenten vergessen, dass sie sich zum Newsletter eingetragen haben und melden sich wieder ab oder, noch schlimmer, melden den Newsletter als Spam. Unternehmen sollten sich durchaus trauen, häufiger als einmal im Quartal ihren Newsletter zu versenden. Mit etwas Know-how lässt sich dafür auch genügend interessanter Content produzieren.

Variable Versandfrequenz

Neben diesen regelmäßigen Versandfrequenzen gibt es noch die Möglichkeit der variablen Frequenz, bei dem in unregelmäßigen Abständen verschickt wird. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, dass die Abstände zwischen den Newsletter-Versendungen zu groß werden und das Engagement irgendwann einschläft.

Zur variablen Frequenz gehört auch, den Newsletter-Verteiler mit unterschiedlichen Frequenzen zu bespielen. So erhalten beispielsweise Abonnenten, die schon länger im Verteiler sind, seltener Mails als neue Empfänger. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass frische Empfänger ein akutes Interesse am Unternehmen haben (sonst hätten sie sich nicht angemeldet) und dementsprechend leichter zu konvertieren sind. Mit zunehmendem Alter der Beziehung wächst zwar das Vertrauen, aber auch die Toleranz für häufige Newsletter.

Anlassbezogene Newsletter

Ein Sonderfall der variablen Versandfrequenz ist der anlassbezogene Newsletter. Wie der Name schon sagt, wird hierbei zu bestimmten Anlässen ein (Sonder-)Newsletter verschickt. Dabei kann es sich um einen Messebesuch, ein Jubiläum, eine Rabattaktion oder ein Ereignis im Jahresverlauf handeln. Häufig werden anlassbezogene Newsletter als Ergänzung zu den regelmäßigen Aussendungen verwendet, um flexibel auf aktuelle Geschehnisse reagieren zu können.

Fazit

Versenden Sie Ihren Newsletter nicht zu häufig, aber auch nicht zu selten. Im Regelfall ist eine monatliche Versandfrequenz erfolgversprechend. In Kombination mit anlassbezogenen Versendungen generieren Sie so eine ideale Frequenz, die sowohl den Empfänger zufriedenstellt, als auch Ihre internen Ressourcen berücksichtigt.

Wie häufig verschicken Sie Ihre Newsletter

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